Einerseits möchte ich mit Artgut M. Müller Erfolg im Verkauf haben. Zudem geht es mir jedoch auch darum, der zeitgenössischen, digitalen, virtuellen und oft sehr künstlichen Konsumwelt, etwas Handfestes entgegenzuhalten, etwas "wahres" beibehalten.
Wie viele Bücher und weitere Druckwerke, wurden in den vergangenen 20-30 Jahren, weltweit zerstört, verbrannt, eingestampft? Alleine ein einem einzelnen Brockenhaus, hier in Zuerich, werden wöchentlich bis einer Tonne Bücher vernichtet, weggeworfen... und das seit etlichen Jahren... als Beispiel.
Die Flüchtigkeit von visueller Kunst im WWW ist enorm, und deshalb setze ich auf materielle, reale Güter. Dies alles im Bereich der Liebe und Sexualität, weil das schon immer «mein Ding» war. Als lustvoller Nihilist war die Liebe und die Erotik schon immer ein zentrales Thema in meinem Leben, sei dies nur in meinem Geiste oder versteckten Emotionen, wie auch im real gelebten Alltag. Immer war die Sensibilität für Lust und Liebe präsent.